Credits an das diesjährige elevate festival.
www.elevate.at
auch wenn ich nur sehr marginal daran "teilgenommen" habe, hat es einen bleibenden eindruck hinterlassen und mich wiederum ein bisschen inspiriert (aber nicht so sehr wie der besuch von jimmy wales, seines zeichens wikipedia-gründer, vor 2 jahren, damals war ich regelrecht beflügelt). ich finde bemerkenswert und gelungen, was hier in graz jedes jahr auf die beine gestellt wird - in jeglicher hinsicht: vom vielschichtigen grundgedanken her (kombination von zeitgenössischer kunst und aktuellen politischen themen), von der auswahl der musikalischen (wobei ich da nicht so mitreden kann, da ich im allgemeinen wenig zugang zu elektronischer musik habe, man möge mir diese stümperhafte schubladen bezeichnung für das musikalische programm nachsehen) und politischen/inhaltlichen "gäste", sowie von der (technischen und organisatorischen) umsetzung her.
wie in meinem lebensalltag habe ich auch hier den größten teil verpasst, aber doch einige relevante und wichtige ausschnitte für mich mitnehmen können. wie bei jeder entscheidung für etwas, habe ich mich zugleich gegen etwas anderes entschieden. wie immer konnte ich zwar nicht alles haben, aber was ich hatte war alles andere als nichts.
verzaubert hat mich im rahmen dessen insbesondere der auftritt folgender 17-jähriger künstlerin anja plaschg aus österreich, von der wir noch viel hören werden, wie ich wette.
www.myspace.com/soapandskin
insbesondere das lied spiracle...
zu mehr reichts nach den letzen tagen voller trubel nicht... auch wenn es reizvoll wäre, mal aus dokumentarischen gründen festzuhalten, mit was ich mein leben so alles (voll-)fülle (in beliebiger reihenfolge etwa begegnungen, arbeit, events, besuche... aufs und abs) und welche aspekte darüber keinen platz finden (in beliebiger reihenfolge haushalt, kunst, innehalten, zielarbeit...).
all die widersprüche, ambivalenzen, doppelbödigkeiten, scheine, vorhänge, schleier, die unfassbare komplexität, unerreichbarkeit der perfektion, unerfüllbarkeit von sehn-süchten, unkontrollierbarkeit von ereignissen und unabänderlichkeit der vergänglichkeit stören mich - auch wenn ich mir ihrer gewahr bin - erstaunlich wenig. ich schaue sie an und nicke ihnen freundlich zu. leben und leben lassen lautet hier vielleicht das motto des abends.
heute abend jedenfalls bin ich satt und zufrieden und und und unrund und erwartungsvoll zugleich.
also "nichts und alles" oder "alles und nichts".
SonRisEvA
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1 Kommentar:
Ende November habe ich dem "historischen" Drang schließlich nachgegeben und angefangen, rückwirkend relevante Ereignisse meines Lebens zu dokumentieren (Konzertbesuche etc.) - macht Spass!
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